Messerschmid Energiesysteme GmbH - Systeme zur effizienten Nutzung von fossilen und nachwachsenden Rohstoffen
Systeme zur effizienten Nutzung von fossilen und nachwachsenden Rohstoffen

Jedes BHKW spart enorme Mengen an CO²-Ausstoss!

Bei der gekoppelten Erzeugung von Wärme und Strom im Blockheizkraftwerk ist der Einsatz von Primärenergie (Brennstoff) um ca. 40 % kleiner im Vergleich zur herkömmlichen, getrennten Erzeugung von Wärme im Heizkessel und Strom im Kraftwerk. Blockheizkraftwerke sind derzeit die effizientesten Anlagen zur Reduzierung des Primärenergieeinsatzes und des CO²-Ausstosses.

Vergleich: Kraft-Wärme-Kopplung - konventionelle Erzeugung

Beispielsweise erzielt selbst ein Heizöl-BHKW mit einer elektrischen Leistung von 35 Kilowatt bei 7.500 Betriebsstunden / Jahr eine jährliche CO²-Minderung von ca. 60.000 kg. Bei Pflanzenöl- oder Biogas-BHKW´s ist die CO²-Minderung sogar noch wesentlich höher.

Im bundesdeutschen Strommix beträgt der Wirkungsgrad zur Stromerzeugung nur rund 33 %. Das heißt im Klartext: 66 % der eingesetzten Energie (Kohle, Gas, Uran, etc.) gehen in Form von nicht genutzter Wärme verloren (deshalb benötigen Kraftwerke auch Kühltürme). Die bei der Stromerzeugung anfallende Wärme wird nur in sehr wenigen Kraftwerken mittels Fernwärmenetzen zu den Haushalten oder Industriebetrieben transportiert. In aller Regel wird die anfallende Wärme als Abfallprodukt vernichtet. Diese Wärme zahlen wir alle mit unserer Stromrechnung....

Ein Beispiel aus unserer Nachbarschaft in Zahlen als kleiner Denkanstoss: Das Kernkraftwerk Leibstadt (Schweiz) erzeugt mit einer Feuerungsleistung von 3600 Megawatt Dampf. Aus diesem Dampf erzeugen die Turbinen 1200 Megawatt Strom. Die Differenz, also 2400 Megawatt Wärme wird über den Kühlturm vernichtet. Das Kraftwerk erzielt Jahr für Jahr eine Verfügbarkeit von über 95 %. Die jährlich vernichtete Wärmemenge beträgt also Summa summarum rund 20 Milliarden kWh. In Heizöl ausgedrückt wären dies 2,0 Milliarden Liter... Mit dieser Energiemenge könnten ca. 500.000 Einfamilienhäuser oder ein Zehntel ganz Baden-Württembergs beheizt werden...  Interessanterweise ist dieser Sachverhalt auf der Website des Kraftwerks nicht mit einem Wort erwähnt. Kernkraftwerke gelten landläufig als CO²-neutral da sie kein Kohlendioxid direkt ausstoßen. Stellen Sie sich einmal vor wie viel CO²-Ausstoss jedoch vermieden werden könnte wenn auch nur ein Teil der überschüssigen Wärme sinnvoll verwendet würde....

Bei Kraftwerken die mit den fossilen Brennstoffen Ergas, Schweröl oder Kohle befeuert werden ist der CO²-Ausstoss um ein vielfaches höher.

Im Gegensatz zum Großkraftwerk wird beim BHKW die erzeugte Wärme immer zu 100% genutzt. Daher beträgt der Wirkungsgrad zwischen 88 bis 91%.  Wird keine Wärme mehr benötigt schaltet das BHKW ab. Es wird nur Brennstoff eingesetzt wenn tatsächlich damit geheizt oder Brauchwasser erzeugt wird. Ein weiterer Vorteil ist die Dezentralität. Strom und Wärme werden dort erzeugt wo sie gebraucht werden. Verluste durch Überlandleitungen, Hochspannungsleitungen oder Transformierung fallen nicht an.

Berechnet man die CO²-Minderung in Blockheizkraftwerken anhand der Rechenformel des baden-württembergischen Umweltministeriums erspart ein BHKW der Umwelt rund 1 kg CO² je verbrauchtem Liter Heizöl (m³ Erdgas).

Aus diesem Grund fördert der Gesetzgeber den Einbau von BHKW-Anlagen durch umfangreiche Maßnahmen (siehe Spalte rechts).

Noch ein Wort zu Elektro-Wärmepumpen: Elektrisch betriebene Wärmepumpen erfreuten sich in letzter Zeit scheinbar nicht enden wollender Popularität. Diese Zeit dürfte sich nun doch ihrem Ende zuneigen, denn erstmals belegen Studien von Bundesumweltamt und Ökotest, was wir schon lange wussten:

Wärmepumpen sind für den Klimaschutz wertlos! Die entsprechenden Links finden Sie in der Spalte rechts.

 

 

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