Messerschmid Energiesysteme GmbH - Systeme zur effizienten Nutzung von fossilen und nachwachsenden Rohstoffen
Systeme zur effizienten Nutzung von fossilen und nachwachsenden Rohstoffen

Holz und andere feste Biomasse verbrennt vollkommen CO²-neutral - aber wieso?

Holz ist gespeicherte Sonnenenergie!

Das Wachstum eines Baumes beruht auf der Umwandlung (Assimilation) von Nährsalzlösungen aus dem Boden und Kohlendioxid (CO² !) aus der Luft zu Traubenzucker und Stärke bzw. Zellulose. Diese Zellulose ist der Grundstoff für die Holzzellwände. Der einzige Energieinput für diesen Prozess ist Licht (Sonnenenergie). Man spricht auch von der Photosynthese. Dabei wird CO² gebunden und während der Lebenszeit des Baumes und der Nutzungszeit des Holzes gespeichert.

Holz verbrennt vollkommen Co²-neutral - ganz egal ob das Holz verbrannt wird oder am Waldboden verrottet: Die dabei freiwerdende Menge Kohlendiioxid ist exakt gleich!

Holz und Holzprodukte lassen sich nach dem Ende Ihrer Nutzungszeit hervorragend thermisch nutzen und verbrennen. Dieser Prozess ist CO²-neutral da durch die Verbrennung nur soviel CO² freigesetzt wird wie zuvor in der Wachstumsphase vom Baum gespeichert wurde. Hierbei spielt es auch keine Rolle ob das Holz verbrannt wird oder im Wald verrottet. Der CO²-Ausstoss entspricht immer der während der Wachstumsphase gespeicherten Menge.

Aus den  vorgenannten Gründen ist die Verbrennung von Holz wirklich CO²-neutral und trägt nicht zum Treibhausklima bei. Lediglich die Verarbeitung und der Transport des Baumes / Holzes schmälern die überaus positive CO²-Bilanz geringfügig.

In der Energieeinsparverordnung EnEV wird die Art und Qualität des Energieträgers durch den sogenannten Primärenergiefaktor f definiert. Der Primärenergiefaktor berücksichtigt auch die vorgelagerten Prozessketten. Dazu gehören Verluste bei der Gewinnung, der Umwandlung und Verteilung der jeweils eingesetzten Brennstoffe von der Quelle bis zum Verbraucher.

Die Primärenergiefaktoren f nach EnEV betragen:

  • 0,2   für Holz, Hackschnitzel und Holzpellets
  • 1,1  für fossile Brennstoffe, Heizöl EL, Erdgas, Flüssiggas, Kohle
  • 3,0   für Strom

Das Institut für angewandte Ökologie e.V. in Freiburg, erstellt Ökobilanzen und Stoffstromanalysen und bietet mit GEMIS hierfür eine öffentlich zugängliche Datenbasis sowie ein kostenloses Bilanzierungswerkzeug.

Die CO²-Emissionsfaktoren nach dem Modell GEMIS betragen:

  • 0,010   kg CO²-Ausstoss je kWh Wärme aus Biomasse (Holz, Pellets, Hackschnitzel)
  • 0,250   kg CO²-Ausstoss je kWh Wärme aus Erdgas
  • 0,329   kg CO²-Ausstoss je kWh Wärme Heizöl EL
  • 0,640   kg CO²-Ausstoss je kWh Wärme aus Strom (deutscher Kraftwerksmix)

Aus den Zahlen wird mehr als deutlich, dass die Wärmeerzeugung aus Holz und Biomasse die mit Abstand CO2- sparendste und damit umweltfreundlichste Art der Heizung ist.

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