Messerschmid Energiesysteme GmbH - Systeme zur effizienten Nutzung von fossilen und nachwachsenden Rohstoffen
Systeme zur effizienten Nutzung von fossilen und nachwachsenden Rohstoffen
KfW-Darlehen

Nutzen Sie die zinsgünstigen Darlehen der KfW-Förderbank!

Hier finden Sie eine Übersicht der für Biomasse-Heizanlagen in Frage kommenden zinsgünstigen KfW-Darlehensprogramme:

Ökologisch Bauen - Programm Nr. 145

Einbau von Heizungstechnik auf Basis erneuerbarer Energien bei Neubauten. Das Programm dient der zinsgünstigen langfristigen Finanzierung für die Errichtung, die Herstellung oder den Ersterwerb von KfW-Energiesparhäusern 40 und Passivhäusern, die aus Bundesmitteln in den ersten 10 Jahren der Kreditlaufzeit verbilligt werden, sowie KfW-Energiesparhäusern 60.
Mit diesem Programm wird auch der Einbau von Heizungstechnik bei Neubauten auf Basis erneuerbarer Energien, Kraft-Wärme-Kopplung und Nah-/Fernwärme als Einzelmaßnahme gefördert.

Finanziert werden (auch als Komponenten bi- oder trivalenter Systeme):

  • solarthermische Anlagen, ggf. inklusive Einbau von Zentralheizungen auf Basis von Gas/Öl (Brennwertkessel)
  • Biomasseanlagen: automatisch beschickte Zentralheizungsanlagen, die ausschließlich mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Hierzu zählen Holzpellets, Holzhackschnitzel, Biokraftstoffe, Biogas
  • Holzvergaser-Zentralheizungen mit Leistungs- und Feuerungsregelung (Wirkungsgrad mindestens 90 %) 
  • Anlagen zur Versorgung mit Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplung (Nah- und Fernwärme, Einzelanlagen, Blockheizkraftwerk, Brennstoffzellen)
  • Wärmeübergabestationen und Rohrnetz bei Nah- und Fernwärme

Beim Einbau der Heizung ist stets ein hydraulischer Abgleich vorzunehmen.
Es sind die Anforderungen der EnEV einzuhalten.

Kreditbetrag:

  • bei der Förderung des Einbaus von Heizungstechnik bei Neubauten auf Basis erneuerbarer Energien, Kraft-Wärme-Kopplung und Nah-/Fernwärme 100 % der Investitionskosten, maximal 50.000 EUR pro Wohneinheit

Welche Kreditlaufzeit und wie viele tilgungsfreie Anlaufjahre sind möglich?

Kreditlaufzeit / Tilgungsfreijahre:
bis zu 10 Jahre / mind. 1 höchstens 2 Jahre (10/2)
bis zu 20 Jahre / mind. 1 höchstens 3 Jahre (20/3)
bis zu 30 Jahre / mind. 1 höchstens 5 Jahre (30/5)

Wie sind die Konditionen?

  • Das Darlehen wird zu dem am Tag der Zusage der KfW geltenden Programmzinssatz zugesagt. Sofern bei Antragseingang bei der KfW ein günstigerer Programmzinssatz galt, kommt dieser günstigere Zinssatz zur Anwendung.

Bei Krediten mit bis zu 10 Jahren Laufzeit ist der Zinssatz fest für die gesamte Kreditlaufzeit.

  • Bei Krediten mit mehr als 10 Jahren Laufzeit ist der Zinssatz fest für die ersten 10 Jahre der Kreditlaufzeit; vor Ende der Zinsbindungsfrist unterbreitet die KfW der durchleitenden Bank ein Prolongationsangebot.
  • Die jeweils geltenden Nominal- und Effektivzinssätze (gem. PAngV) sind der Konditionenübersicht für unsere Förderprogramme zu entnehmen, die unter der Fax-Nr. (069) 74 31-42 14 oder im Internet unter www.kfw-foerderbank.de abgerufen werden kann.
  • Auszahlung:
    - KfW-Energiesparhäuser 60 (B.) und Heizungstechnik (C.): 96 %

Wie erfolgt die Antragsstellung?

Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens zu stellen. Als Programmnummer ist anzugeben: KfW-Energiesparhäuser 60 und Einbau von Heizungstechnik: 145

 

Wohnraum modernisieren - Programm 143

Finanzierung von CO2-Minderungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Wohnungsbestand. Das KfW-Programm "Wohnraum Modernisieren" unterstützt alle Träger von Investitionsmaßnahmen durch zinsgünstige Finanzierungsmittel, die CO2-Minderungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Wohnungsbestand durchführen wollen. Klimaschutzrelevante Maßnahmen werden durch Bundesmittel besonders gefördert (ÖKO-PLUS). Der Zinssatz wird während der ersten Zinsbindungsfrist (5 oder 10 Jahre) verbilligt.

Wer kann Anträge stellen?

Träger von Investitionsmaßnahmen an selbstgenutzten und vermieteten Wohngebäuden (z. B. Privatpersonen, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften, Gemeinden, Kreise, Gemeindeverbände sowie sonstige Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts).
Eine Förderung von Contracting-Vorhaben ist möglich.

Was wird finanziert?

Finanziert werden Maßnahmen an Wohngebäuden, sowie an Wohn-, Alten- und Pflegeheimen. Nicht gefördert werden Ferien- und Wochenendhäuser. Voraussetzung für die Fördermittelgewährung für ÖKO-PLUS-Maßnahmen ist die Durchführung der Maßnahmen durch ein Fachunternehmen.

ÖKO-PLUS-Maßnahmen Wärmeschutz und Heizung (Erneuerbare Energien, Kraft-Wärme-Kopplung und Nah/Fernwärme)

Alle Maßnahmen haben die Mindestanforderungen der EnEV, dieses Merkblattes sowie der ANLAGE dieses Merkblattes einzuhalten. Unmittelbar durch den Wärmeschutz und die Heizungserneuerung veranlasste Maßnahmen sind förderfähig.

  1. Wärmeschutz der Gebäudeaußenhülle (technische Anforderungen siehe Anlage)
    Dämmung
    • der Außenwände,
    • des Daches,
    • von obersten Geschossdecken zu nicht ausgebauten Dachräumen,
    • der Kellerdecke, von erdberührten Außenflächen beheizter Räume oder von Wänden zwischen beheizten und unbeheizten Räumen
  2. Erneuerung von Heizungstechnik auf Basis erneuerbarer Energien, Kraft-Wärme-Kopplung und Nah-/Fernwärme
    Finanziert werden (auch als Komponenten bi- oder trivalenter Systeme):
    • solarthermische Anlagen, ggf. inklusive Erneuerung von Zentralheizungen auf Basis von Gas / Öl (Brennwertkessel)
    • Biomasseanlagen: automatisch beschickte Zentralheizungsanlagen, die ausschließlich mit erneuerbaren Energien betrieben werden. Hierzu zählen Holzpellets, Holzhackschnitzel, Biokraftstoffe, Biogas.
    • Holzvergaser-Zentralheizungen mit Leistungs- und Feuerungsregelung (Wirkungsgrad mindestens 90 %)
    • Anlagen zur Versorgung mit Wärme aus Kraft-Wärme-Kopplung (Nah- und Fernwärme, Einzelanlagen, Blockheizkraftwerk, Brennstoffzellen)
    • Wärmeübergabestationen und Rohrnetz bei Nah- und Fernwärme

Beim Einbau der Heizung ist stets ein hydraulischer Abgleich vorzunehmen.

Finanzierungsanteil:
Bis zu 100 % der förderfähigen Kosten

Kreditbetrag:
ÖKO-PLUS: max. 50.000 EUR pro Wohneinheit

Welche Kreditlaufzeit und wie viele Tilgungsfreijahre sind möglich?

Kreditlaufzeit: / Tilgungsfreijahre:
bis zu 10 Jahre / mind. 1 höchstens 2 Jahre (10/2)
bis zu 20 Jahre / mind. 1 höchstens 3 Jahre (20/3)
bis zu 30 Jahre / mind. 1 höchstens 5 Jahre (30/5)

Wie sind die Konditionen?

  • Das Darlehen wird zu dem am Tag der Zusage der KfW geltenden Programmzinssatz zugesagt. Sofern bei Antragseingang bei der KfW ein günstigerer Programmzinssatz der jeweiligen Kategorie galt, kommt dieser günstigere Zinssatz zur Anwendung.
  • Der Zinssatz des Darlehens wird wahlweise für einen Zeitraum von 5 oder 10 Jahren festgeschrieben.
  • Bei Krediten mit mehr als 5 bzw. 10 Jahren Laufzeit ist der Zinssatz fest für die ersten 5 bzw. 10 Jahre der Kreditlaufzeit; vor Ende der Zinsbindungsfrist unterbreitet die KfW der durchleitenden Bank ein Prolongationsangebot.
  • Die jeweils geltenden Nominal- und Effektivzinssätze gem. Preisangabenverordnung (PAngV) sind der Konditionenübersicht für unsere Förderprogramme zu entnehmen, die unter der Fax-Nr. 069 74 31 - 42 14 oder im Internet unter www.kfw-foerderbank.de abgerufen werden kann.
  • Auszahlung: ÖKO-PLUS: 100%
  • Bereitstellungsprovision: ÖKO-PLUS: keine Bereitstellungsprovision

Wie erfolgte die Antragsstellung?

Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens zu stellen.
Als Programmnummer ist anzugeben: ÖKO-PLUS: 143
Planungs- und Energieberatungsleistungen gelten nicht als Vorhabensbeginn.
Ausgeschlossen sind die Umschuldung bzw. Nachfinanzierung bereits abgeschlossener Vorhaben. Die KfW gewährt Kredite nicht unmittelbar an den Investor, sondern ausschließlich über Kreditinstitute, die für die von ihnen durchgeleiteten Kredite die Haftung übernehmen müssen. Der Antrag ist daher bei einem Kreditinstitut mit dem dort vorrätigen Formular (Form-Nr. 141 660) zu stellen. Die Wahl des Kreditinstituts steht dem Kreditnehmer frei.

 

CO²-Gebäudesanierungsprogramm - Programm 130

Finanzierung der energetischen Sanierung von Wohngebäuden auf Neubau-Niveau nach EnEV oder besser sowie von Maßnahmenpaketen

Das Förderprogramm ist Bestandteil des Nationalen Klimaschutzprogramms sowie des Programms der Bundesregierung für Wachstum und Beschäftigung. Es dient der zinsgünstigen langfristigen Finanzierung von Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Minderung des CO2-Ausstoßes in Wohngebäuden. Die Förderung erfolgt für

  • energetische Sanierungen auf Neubau-Niveau nach Energieeinsparverordnung (EnEV 2007) oder besser
  • Unterschreitungen des EnEV-Neubau-Niveaus um mind. 30% sowie für
  • Maßnahmenpakete zur Energieeinsparung.

Der Zinssatz wird in den ersten 10 Jahren der Kreditlaufzeit aus Bundesmitteln verbilligt.
Zusätzlich zu den zinsgünstigen Krediten wird die energetische Sanierung eines Gebäudes auf Neubau-Niveau bzw. Neubau-Niveau minus 30% mit einem Tilgungszuschuss gefördert.

Wer kann Anträge stellen?

Träger von Investitionsmaßnahmen an selbstgenutzten und vermieteten Wohngebäuden (z. B. Privatpersonen, Wohnungsunternehmen, Wohnungsgenossenschaften, Gemeinden, Kreise, Gemeindeverbände sowie sonstige Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts). Eine Förderung von Contracting-Vorhaben ist möglich. Privatpersonen, die für die Finanzierung keinen Kredit aufnehmen, steht für bestimmte Verwendungszwecke alternativ eine Zuschussvariante zur Verfügung. Nähere Einzelheiten sind unter www.kfw-foerderbank.de erhältlich.

Was wird finanziert?

Finanziert werden Maßnahmen an Wohngebäuden sowie an Wohn-, Alten- und Pflegeheimen. Nicht gefördert werden Ferien- und Wochenendhäuser.
Förderfähige Investitionskosten sind die durch die energetischen Maßnahmen unmittelbar bedingten Kosten einschließlich der Beratungs- und Planungsleistungen sowie die Kosten notwendiger Nebenarbeiten, die zur ordnungsgemäßen Fertigstellung und Funktion des Gebäudes erforderlich sind (z. B. Erneuerung der Fensterbänke, Prüfung der Luftdichtheit). Eine detaillierte Auflistung förderfähiger Investitionskosten ist unter www.kfw-foerderbank.de einsehbar.
Voraussetzung für die Fördermittelgewährung ist die Durchführung der Maßnahmen durch ein Fachunternehmen.

A. Energetische Sanierung auf Neubau-Niveau nach EnEV oder besser (Kategorie A.)

Gefördert werden Investitionen in Wohngebäuden, die bis zum 31.12.1983 fertiggestellt worden sind.

Gefördert werden energetische Sanierungsmaßnahmen wie z. B. die Erneuerung der Fenster oder der Heizung, Dämmmaßnahmen sowie der Einbau von Lüftungsanlagen, die dazu beitragen, das Neubau-Niveau nach EnEV oder "EnEV minus 30 %" zu erreichen.

Bei Einhaltung bzw. Unterschreitung der Neubau-Werte für den Jahres-Primärenergiebedarf und den Transmissionswärmeverlust nach § 3 EnEV wird ein Tilgungszuschuss in Höhe von 5 % des Zusagebetrages gewährt. Bei Unterschreitung der Werte nach § 3 EnEV um 30 % und mehr wird ein Tilgungszuschuss in Höhe von 12,5 % des Zusagebetrages gewährt.

Bei Antragstellung ist eine Bestätigung eines in Bundesprogrammen zugelassenen Energieberaters oder einer nach § 21 EnEV ausstellungsberechtigten Person (nachfolgend Sachverständiger genannt) einzureichen, dass mit der Sanierung die Erreichung des Neubau-Niveaus nach EnEV bzw. die Unterschreitung um 30 % geplant ist. Nach Durchführung der Maßnahmen ist eine Bestätigung des Sachverständigen über die plangemäße Durchführung der Maßnahmen einzureichen.

Erläuterungen und Anforderungen zum Neubau-Niveau nach EnEV oder besser sind der ANLAGE dieses Merkblattes zu entnehmen.

Sonderförderung "Modellvorhaben": Die energetische Sanierung des Gebäudes auf Neubau-Niveau nach EnEV minus 50 % kann gesondert gefördert werden. Voraussetzung ist die Einhaltung der Maßgaben eines entsprechenden Pflichtenheftes der Deutschen Energie-Agentur (dena).
Nähere Informationen zu den Anforderungen und zur Antragstellung sind unter der Telefonnummer 08000 736 734 bzw. unter www.dena.de erhältlich.

B. Maßnahmenpakete (Kategorie B.)

Gefördert werden Investitionen in Wohngebäuden, die bis zum 31.12.1994 fertiggestellt worden sind.

Gefördert werden folgende Maßnahmenpakete:

Maßnahmenpaket 0

  • Wärmedämmung der Außenwände und
  • Wärmedämmung des Daches und/oder der obersten Geschossdecke und
  • Wärmedämmung der Kellerdecke zum kalten Keller, von erdberührten Wand- und Bodenflächen beheizter Räume sowie von Wänden zwischen beheizten und unbeheizten Räumen und
  • Erneuerung der Fenster

Maßnahmenpaket 1

  • Austausch der Heizung und
  • Wärmedämmung des Daches und/oder der obersten Geschossdecke und
  • Wärmedämmung der Außenwände

Maßnahmenpaket 2

  • Austausch der Heizung und
  • Wärmedämmung des Daches und/oder der obersten Geschossdecke und
  • Wärmedämmung der Kellerdecke zum kalten Keller, von erdberührten Wand- und Bodenflächen beheizter Räume sowie von Wänden zwischen beheizten und unbeheizten Räumen und
  • Erneuerung der Fenster

Maßnahmenpaket 3

  • Austausch der Heizung und
  • Erneuerung der Fenster und
  • Wärmedämmung der Außenwände

Bei Durchführung der Maßnahmenpakete 0-3 sind stets alle Außenwände, das gesamte Dach oder die gesamte oberste Geschossdecke, die gesamte Kellerdecke zum kalten Keller, alle erdberührten Wand- und Bodenflächen beheizter Räume sowie alle Wände zwischen beheizten und unbeheizten Räumen zu dämmen und alle Fenster zu erneuern, sofern sie im jeweiligen Maßnahmenpaket enthalten sind. Dabei sind mindestens die Anforderungen der EnEV sowie der ANLAGE dieses Merkblattes einzuhalten. Dies ist durch den Antragsteller zu bestätigen.

Die einzelnen Maßnahmenpakete können im Rahmen des Kredithöchstbetrages um weitere Einzelmaßnahmen aus einem der anderen Maßnahmenpakete ergänzt werden.

Es wird empfohlen, vor Durchführung der Maßnahmenpakete eine Energieberatung durch einen Sachverständigen in Anspruch zu nehmen.

Maßnahmenpaket 4

Es müssen mindestens drei von einem Sachverständigen empfohlene Maßnahmen aus der nachstehenden Aufzählung als Paket durchgeführt und von diesem bei Antragstellung bestätigt werden.

  • Wärmedämmung der Außenwände
  • Wärmedämmung des Daches und/oder der obersten Geschossdecke
  • Wärmedämmung der Kellerdecke zum kalten Keller, von erdberührten Wand- und Bodenflächen beheizter Räume sowie von Wänden zwischen beheizten und unbeheizten Räumen
  • Erneuerung der Fenster
  • Austausch der Heizung
  • Einbau einer Lüftungsanlage

Es sind grundsätzlich alle Außenwände, das gesamte Dach oder die gesamte oberste Geschossdecke, die gesamte Kellerdecke zum kalten Keller, alle erdberührten Wand- und Bodenflächen beheizter Räume sowie alle Wände zwischen beheizten und unbeheizten Räumen zu dämmen sowie alle Fenster zu erneuern, sofern sie im Maßnahmenpaket 4 enthalten sind. Ausnahmen vom Umfang der Maßnahmen (z. B. es können nur drei von vier Außenwänden gedämmt werden) sind möglich und vom Sachverständigen plausibel und detailliert zu begründen.
Für die Durchführung der Maßnahmen sind mindestens die Anforderungen der EnEV sowie der ANLAGE dieses Merkblattes einzuhalten. Dies ist durch den Antragsteller und Sachverständigen zu bestätigen.

In welchem Umfang kann finanziert werden?

Finanzierungsanteil / Kreditbetrag: Bis zu 100 % der förderfähigen Investitionskosten einschließlich Nebenkosten (Architekt, Energieeinsparberatung, etc.), maximal 50.000 EUR pro Wohneinheit.

Ausnahme für Ein- und Zweifamilienhäuser:

Wer einen Kredit für eine Sanierungsmaßnahme nach Kategorie A. beantragt und die Sanierungsmaßnahmen durch einen Sachverständigen begleiten lässt, der die plangemäße Durchführung bestätigt, kann für diese Maßnahmen separat einen Zuschuss (Zuschuss für Baubegleitung) im Programm Nr. 430 beantragen.

Im Rahmen einer fachgerechten Baubegleitung müssen mindestens folgende Leistungen erbracht werden:

  • Detailplanungen sofern anlagentechnische Komponenten (z.B. Lüftungs- oder Heizungsanlagen) eingebaut bzw. erneuert werden
  • Unterstützung bei der Angebotsauswertung
  • Mindestens eine Baustellenbegehung vor Ausführung der Putzarbeiten bzw. vor Verschließen evtl. Bekleidungen
  • Übergabe der Haustechnik inkl. technische Einweisung des Eigentümers bzw. Betreibers in die Haus- und Regelungstechnik, sofern anlagentechnische Komponenten (z. B. Lüftungs- oder Heizungsanlagen) eingebaut bzw. erneuert werden.

Weitere Einzelheiten finden Sie unter www.kfwzuschuss.de.

Der Zuschuss für Baubegleitung beträgt 50% der förderfähigen Beratungs-, Planungs- und Baubegleitungskosten, max. 1000 EUR pro Wohneinheit.

Die Aufwendungen für eine Beratung und Baubegleitung durch einen im Förderprogramm zugelassenen Sachverständigen im Zusammenhang mit der Investitionsmaßnahme werden als förderfähige Kosten anerkannt, wenn weder eine sonstige Förderung (z. B. aus dem Förderprogramm "Vor-Ort-Beratung" des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle - BAFA), noch der Zuschuss für Baubegleitung der KfW (aus Programm 430) in Anspruch genommen wird.

Welche Kreditlaufzeit ist möglich?

Kreditlaufzeit: bis zu 20 Jahre / Tilgungsfreijahre: mind. 1 höchstens 3 Jahre (20/3)
Kreditlaufzeit: bis zu 30 Jahre / Tilgungsfreijahre: mind. 1 höchstens 5 Jahre (30/5)

Wie sind die Konditionen?

  • Das Darlehen wird zu dem am Tag der Zusage der KfW geltenden Programmzinssatz zugesagt. Sofern bei Antragseingang bei der KfW ein günstigerer Programmzinssatz galt, kommt dieser günstigere Zinssatz zur Anwendung.
  • Der Zinssatz ist fest für die ersten 10 Jahre der Kreditlaufzeit; vor Ende der Zinsbindungsfrist unterbreitet die KfW der durchleitenden Bank ein Prolongationsangebot.
  • Die jeweils geltenden Nominal- und Effektivzinssätze (gem. PAngV) sind der Konditionenübersicht für die KfW-Förderprogramme zu entnehmen, die unter der Fax-Nr. (069) 74 31-42 14 oder im Internet unter www.kfw-foerderbank.de abgerufen werden kann.
  • Auszahlung: 100 %

Wie erfolgt die Antragstellung?

Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens zu stellen. Als Programmnummer ist 130 anzugeben.
Planungs- und Energieberatungsleistungen gelten nicht als Vorhabensbeginn.
Ausgeschlossen sind Umschuldungen und Nachfinanzierungen bereits abgeschlossener Vorhaben. Die KfW gewährt Kredite nicht unmittelbar an den Investor, sondern ausschließlich über Kreditinstitute, die für die von ihnen durchgeleiteten Kredite die Haftung übernehmen müssen. Der Antrag ist daher bei einem Kreditinstitut mit dem dort vorrätigen Formular (Form-Nr. 141660) zu stellen. Die Wahl des Kreditinstitutes steht dem Kreditnehmer frei.

 

KfW-Umweltprogramm - Programme 020, 025 oder 026 - für gewerbliche Investitionen  - Investitionskredite für Umweltschutzmaßnahmen

Das KfW-Umweltprogramm dient der langfristigen Finanzierung von Umweltschutzmaßnahmen in Deutschland zu einem besonders günstigen Zinssatz. Dieser Zinssatz kann für die gesamte Kreditlaufzeit festgeschrieben werden und bietet so eine sichere Kalkulationsgrundlage für den Kreditnehmer.

In diesem Programm vergibt die KfW Beihilfen unter der "De-minimis"- Verordnung. Diese verpflichtet KfW und Antragsteller zur Einhaltung spezifischer Vorgaben. Detaillierte Informationen zu den beihilferechtlichen Vorgaben für den Antragsteller enthält das "Allgemeine Merkblatt zu Beihilfen" (Form-Nr. 140 611).

Wer kann Anträge stellen?

  • In- und ausländische Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft (produzierendes Gewerbe, Handwerk, Handel und sonstiges Dienstleistungsgewerbe), die sich mehrheitlich in Privatbesitz befinden.
    Für Unternehmen mit einem Gruppenumsatz von mehr als 500 Mio. EUR gelten die Zinskonditionen der entsprechenden Programmvariante des Unternehmerkredits.
    Zur Ermittlung des Gruppenumsatzes werden der Umsatz des Antragstellers und die Umsätze der mit ihm verbundenen Unternehmen in voller Höhe addiert. Innenumsätze können herausgerechnet werden. Als verbundene Unternehmen gelten
    • Unternehmen, an denen der Antragsteller direkt oder indirekt mit mehr als 50 % beteiligt ist,
    • Unternehmen, die am Antragsteller direkt oder indirekt mit mehr als 50 % beteiligt sind sowie
    • alle Unternehmen, zwischen denen formelle und faktische Konzernverhältnisse (z. B. Gesellschafteridentität) bestehen.
  • Freiberuflich Tätige, z. B. Ärzte, Steuerberater, Architekten.
  • Betreiber- und Kooperationsmodelle (Public Private Partnership-Modelle).
  • Unternehmen, an denen Kommunen, Kirchen oder karitative Organisationen beteiligt sind. Für Unternehmen, an denen Kommunen, Kirchen oder karitative Organisationen mehrheitlich beteiligt sind, gelten die Konditionen der entsprechenden Programmvariante des Unternehmerkredits.
  • Sanierungsfälle und Unternehmen in Schwierigkeiten im Sinne der Leitlinien der Gemeinschaft für staatliche Beihilfen zur Rettung und Umstrukturierung von Unternehmen in Schwierigkeiten sind ausgeschlossen. Siehe dazu Merkblatt der KfW (Form-Nr. 142 251).

Was wird finanziert?

Alle Investitionen in Deutschland, die dazu beitragen, die Umweltsituation wesentlich zu verbessern.
Hierzu zählen:

  • zur effizienten Energieerzeugung und –verwendung
  • zum Einsatz regenerativer Energiequellen

In welchem Umfang kann finanziert werden?

Finanzierungsanteil: In der Regel bis zu 75 % der förderfähigen Investitionskosten.

Kreditbetrag: maximal 10 Millionen Euro

Welche Kreditlaufzeiten sind möglich?

Die Kreditlaufzeit beträgt in der Regel bis zu 10 Jahre bei höchstens 2 tilgungsfreien Anlaufjahren. Auf Wunsch ist die Einräumung eines endfälligen Darlehens mit einer maximalen Laufzeit von 12 Jahren möglich.
Für Investitionsvorhaben, deren technische und ökonomische Lebensdauer mehr als 10 Jahre beträgt, kann eine Laufzeit von bis zu 20 Jahren bei höchstens 3 tilgungsfreien Anlaufjahren beantragt werden. Auf Wunsch ist in diesem Fall auch die Gewährung eines endfälligen Darlehens möglich.

Wie sind die Konditionen?

  • Der Programmzinssatz orientiert sich an der Entwicklung des Kapitalmarktes.
  • Bei Krediten mit bis zu 10 Jahren Laufzeit und bei endfälligen Krediten ist der Zinssatz fest für die gesamte Kreditlaufzeit.
  • Bei Krediten mit mehr als 10 Jahren Laufzeit kann der Zinssatz für 10 Jahre oder die gesamte Laufzeit festgeschrieben werden.
  • Die jeweils geltenden Maximalzinssätze (Nominal- und Effektivzinssätze gem. Preisangabenverordnung (PAngV)) je Preisklasse sind der Konditionenübersicht für Investitionskreditprogramme zu entnehmen, die unter der Fax-Nr. 069 74 31 - 42 14 oder im Internet unter www.kfw-foerderbank.de und www.kfw-mittelstandsbank abgerufen werden kann.
  • Das Darlehen wird mit einem kundenindividuellen Zinssatz im Rahmen des am Tag der Zusage geltenden Maximalzinssatzes der jeweiligen Preisklasse zugesagt.
  • Der Zinssatz wird unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Kreditnehmers (Bonität) und der Werthaltigkeit der für den Kredit gestellten Sicherheiten von der Hausbank festgelegt. Hierbei erfolgt eine Einordnung in eine der von der KfW vorgegebenen Bonitätsklassen und Besicherungsklassen. Durch die Kombination von Bonitäts- und Besicherungsklasse ordnet die Hausbank den Förderkredit einer der von der KfW vorgegebenen Preisklassen zu. Jede Preisklasse deckt eine Bandbreite ab, die durch eine feste Zinsobergrenze (Maximalzinssatz) abgeschlossen wird. Der kundenindividuelle Zinssatz kann unter dem Maximalzinssatz der jeweiligen Preisklasse liegen. Einzelheiten zur Ermittlung des kundenindividuellen Zinssatzes sind der Anlage der Konditionenübersicht für Investitionskreditprogramme zu entnehmen.
  • Auszahlung: 96 %
  • Bereitstellungsprovision: 0,25 % pro Monat, beginnend 2 Bankarbeitstage und einen Monat nach Zusagedatum für noch nicht ausgezahlte Kreditbeträge.

Wie erfolgt die Antragstellung?

Die KfW gewährt Kredite nicht unmittelbar an den Investor, sondern ausschließlich über Kreditinstitute, die für die von ihnen durchgeleiteten Kredite vollständig die Haftung übernehmen. Der Antrag ist daher bei einem Kreditinstitut zu stellen; dessen Wahl steht dem Endkreditnehmer frei.
Der Antrag ist vor Beginn des Vorhabens bei der Hausbank zu stellen. Ausgeschlossen sind die Umschuldung bzw. Nachfinanzierung bereits abgeschlossener Vorhaben sowie die Finanzierung von Betriebsmitteln.
Die Antragsformulare liegen den Kreditinstituten vor.
Als Programmnummer ist

  • bei der 10-jährigen Tilgungskreditvariante sowie den endfälligen Varianten die 020,
  • bei der 20-jährigen Tilgungskreditvariante die 026

anzugeben.

 

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Für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Förderdarlehensprogramme übernehmen wir aufgrund kurzfristig möglicher Änderungen keine Haftung (Stand Dezember 2007). Detaillierte Auskünfte erteilt Ihre Hausbank.

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"20 Jahre" im HSK (3.4 MB)"20 Jahre" im WOM (1.29 MB)

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Zinssätze der KfW-Förderbank

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